Initiative
Tageszeitung e.V.

ITZ Mehrwert

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Tageszeitung e.V.

ITZ Mehrwert

Was bewegt die Branche? Vor welchen Herausforderungen stehen Medienhäuser zur Zeit? Und wie machen sie sich fit für die Zukunft? Die Themenspecials der Initiative Tageszeitung fassen die wichtigsten Fakten zusammen, stellen markante Beispiele vor und nennen Quellen für weiterführende Informationen – regelmäßig neu unter „ITZ-mehrWERT“ im Internet.

19. Februar 2016 | Themenspezial 4/07

„Small is beautiful“

In englischer Sprache wird der weltweite Trend zur Formatumstellung bei Zeitungen mit dem Slogan: „Small is beautiful“ gekennzeichnet. Er klingt fast wie eine Aufforderung zur Umstellung auf kleinere Formate.

Die deutsche Uebersetzung ist schon nicht mehr so klangvoll. Auch inhaltlich haben die deutschen Verlage Schwierigkeiten und gehen das Thema nur zögerlich an. Fehlt es an Mut oder glauben die Verlage immer noch, bei ihnen sei alles ganz anders? Auf der jüngsten Weltkonferenz der International Newspaper Marketing Association (INMA) Anfang Mai in Paris erlebten die 500 Teilnehmer zum Beispiel ein Feuerwerk von Crossmedia-Aktivitäten der „Times of India“ im Zeitungs-Boomland Indien: Das Kerngeschäft ist immer noch die Zeitung mit einer Auflage von 3,2 Millionen Exemplaren und rund zehn Millionen täglichen Lesern. Aber die Marke ist längst auf allen nur möglichen Kanälen (Radio, TV, Online) präsent.

Indien – zu weit weg, nicht vergleichbar, Nachholbedarf? Einverstanden, doch europäische Beispiele aus Norwegen Schweden und England lassen die Umstellungs-Einschläge schon näher kommen.

Hans-Dieter Gärtner, Past-Präsident der INMA, hat am Kongress in Paris teilgenommen. Er befasst sich im ITZ-Themenspezial damit, wie das Zeitungsland Deutschland im internationalen Vergleich einzuordnen ist, stellt anhand von Beispielen aus Nachbarländern dar, auf was sich die Branche konfrontiert sieht.

Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf:
Mail an info@initiative-tageszeitung.de genügt.

19. Februar 2016 | Themenspezial 3/07

„Trauma und Journalismus“

Traumatische Ereignisse wie Unfälle, Brände oder Verbrechen gehören zum Alltag der Lokalredaktionen. Anders als die Berichterstattung über Bürgermeisterwahlen, Jubiläen oder Kulturveranstaltungen sind sie keine journalistische Routine, sondern Herausforderungen, die auch die Berichterstatter emotional nicht unberührt lassen. Journalisten, Fotografen und Kameraleute sehen Bilder, die im Kopf und in der Seele hängen bleiben. Während Sanitäter, Feuerwehrleute oder Polizisten inzwischen routinemäßig betreut werden, wächst erst langsam die Erkenntnis, dass auch Medienleute Hilfen nötig haben könnten. Für ihre Arbeit ist es wichtig, dass sie wissen, was in Kopf und Körper geschehen kann, und wie man sich davor schützt.

Das Themenspecial erläutert, wo die Probleme und Risiken liegen, stellt spezifische Erkenntnisse aus der Psychologie dar, zeigt positive Beispiele auf, stellt Fakten und Beispiele vor.

Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf:
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19. Februar 2016 | Themenspezial 2/07

Außen-Darstellung von Redaktionen und Verlagen

An Mut zur Selbstdarstellung haben sie den Profi-Schreibern einiges voraus: Blogger im Internet sind selbstbewusst bis zur Peinlichkeit, reden über sich und andere und kommunizieren bis zum Stromausfall, auch wenn es eigentlich nichts zu erzählen gibt. Der Dialog auf Augenhöhe in Foren, Chats und Communities ist das Lebenselixier der „Bloggosphäre“, Spontaneität und Lockerheit sind Bestandteil ihres Charmes.

Bei der neuen Amateur-Liga können Profi-Journalisten vieles in Sachen Kommunikation lernen. Gemeinsam sind beiden Welten zwei weitere Punkte: Richtig interessant wird der Dialog erst, wenn beide Seiten wissen, mit wem sie es zu tun haben, wenn Menschen hinter dem Pseudonym erkennbar werden. Die Leser machen es uns vor: Mehr Mut zur Selbstdarstellung – Tue Gutes und rede über Dich – sonst bleiben die Leserinnen und Leser weg.

Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf:
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19. Februar 2016 | Themenspezial 1/07

Europa-Berichterstattung

Deutschland hat am 1. Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Gleichzeitig wächst die Gemeinschaft auf 27 Staaten an, knapp 500 Millionen Menschen sind jetzt EU-Bürger. Millionen Schicksale sind miteinander verbunden. Nicht nur im fernen Brüssel. Sondern ganz konkret vor Ort.

Berichterstattung über Europa im Lokalen ist nötig, und sie ist möglich. Europa bietet Themen, nicht nur fürs Sommerloch. Es lohnt auf Entdeckungsreise zu gehen: Welche Entscheidungen aus Brüssel oder Straßburg beeinflussen das Leben unserer Leser?

Wer über Europa berichten will, darf und muss Fragen stellen. Also genau das tun, was Journalisten am besten können. Das Themenspecial bietet Fakten, Tipps und Ansprechpartner.

Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf:
Mail an info@initiative-tageszeitung.de genügt.

Inhalt:

  1. Die wichtigsten Thesen
  2. Die Fakten
  3. Beispiele
  4. Links und Adressen
  5. Sie sind gefragt!
  6. Vorschau
19. Februar 2016 | Themenspezial 4/06

Volontärsausbildung

Selbstverständnis und Beruf des Journalisten befinden sich in einem radikalen Umbruch. Die Ausbildung des Nachwuchses hält damit kaum Schritt. Routine-Rezepte, die seit 20 Jahren funktionieren, genügen heute nicht mehr. Wie sollten Volontariate heute gestaltet werden? Welche Modelle leisten was? Und wie sind die Ausbilder selbst gerüstet? Das Themenspecial stellt Fakten und Beispiele vor.

Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf:
Mail an info@initiative-tageszeitung.de genügt.

Inhalt:

  • Die wichtigsten Thesen
  • Die Fakten
  • Beispiele aus der Praxis
  • Die Ausbilder
  • Links und Adressen
  • Sie sind gefragt!
  • Vorschau
19. Februar 2016 | Themenspezial 3/06

Familienfreundliche Arbeitszeiten

Familienfreundlichkeit soll zum Markenzeichen der deutschen Wirtschaft werden, fordert die Bundesregierung. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht nur für die meisten Eltern in Deutschland wichtig, sondern auch für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland. Und wie sieht es in den Zeitungsunternehmen aus?

Das Ergebnis unserer stichprobenartigen Recherchen heißt nicht gerade Fehlanzeige – aber Angebote seitens der Verlage sind kaum vorhanden. Familienfreundliche Arbeitszeiten müssen Redakteurinnen und Redakteure bisher für sich selber mit Redaktionsleitung und Personalabteilung aushandeln. Und es sind wenige, die diesen Weg tatsächlich gehen. 

Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf:
Mail an info@initiative-tageszeitung.de genügt.

Inhalt:

  1. Die wichtigsten Thesen
  2. Beispiele aus Verlagen
  3. Die Verbände
  4. Links
  5. Sie sind gefragt!
  6. Vorschau
19. Februar 2016 | Themenspezial 2/06

Fehlermanagement

Wenn alle Fehler machen, tun Journalisten dies natürlich auch. Die Bandbreite reicht vom Flüchtigkeitsfehler bis zum „dicken Bock“, auch bekannt unter dem ebenfalls tierischen Namen „Zeitungsente“. In diesem Themenspecial geht es ausschließlich um solche Fehler, die bereits gedruckt worden sind und von irgendeiner Seite bemerkt wurden – Kollegen oder Lesern. Dabei rücken hier nicht solche Artikel in den Mittelpunkt, die gleich eine Gegendarstellung herausfordern. Es geht vielmehr um die gewöhnlichen Fehler, wie man – über die regelmäßige Blattkritik und Gegenlesen hinaus – damit umgeht oder umgehen könnte: Was wollen uns Fehler sagen? Wie gehen Tageszeitungen mit Fehlern um? Welche Rolle spielen Weblogs – besser gesagt: Watchblogs – für das Fehlermanagement? Wie erklärt man Fehler, damit die Qualität der Zeitung steigt? Dazu gibt es in den folgenden Texten Antworten aus Deutschland und den USA.

Dies kann natürlich nur eine kleine Auswahl darstellen. Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf: Mail an info@initiative-tageszeitung.de genügt.

Inhalt:

  1. Die wichtigsten Thesen
  2. Korrekturkultur
  3. Korrekturspalten
  4. Fehlermanagement von außen: Watchblogs
  5. Interview: Fehlermanagement bei Regionalzeitung
  6. Tipps: Der offene Weg
  7. Links
  8. Sie sind gefragt!
  9. Vorschau
19. Februar 2016 | Themenspezial 1/06

Leserdialog online: Wie Medien vom Ärger ihrer Leser/User profitieren

Zeitungen dürfen keine kommunikative Einbahnstraße bleiben, wenn sie gegen Blogs, Vlogs und Co. ihren Platz im Medienkonzert behaupten wollen. Sie müssen stärker denn je mit – tatsächlichen und erhofften – Lesern sprechen, ihre Meinungen, Informationen, Wünsche und Beschwerden aufgreifen, kurz: das Publikum als aktiven Partner in die Gestaltung des eigenen Mediums einbeziehen. Es gibt wohl kaum noch ein Medienhaus, das den Dialog mit ihren – derzeitigen und potenziellen – Lesern auf den traditionellen Leserbrief beschränkt. Dieses Themenspecial beschäftigt sich mit einer besonderen Form des Leserdialogs: Wie gehen Zeitungen damit um, wenn Leser sich ärgern? Wie greifen sie Beschwerden auf und verfolgen sie ggf. weiter? Die folgenden Beispiele illustrieren drei Grundvarianten:

  • Online-Bürgerforum – Zeitung bietet Forum für Bürgerbeschwerden
  • Ombudsmann-Modell – Zeitung setzt sich aktiv bei Bürgerbeschwerden ein
    • Zeitung als Vermittler bei Beschwerden über Dritte (Behörden, Firmen)
    • Leseranwälte – bei Beschwerden über die Zeitung
  • Bürgerjournalismus – Zeitung bindet User als „Content“-Lieferanten ein

Dies kann natürlich nur eine kleine Auswahl darstellen. Ihre Ergänzungen und Hinweise nehmen wir gern auf: Mail an info@initiative-tageszeitung.de genügt.

Inhalt:

  1. Die wichtigsten Thesen
  2. Die Fakten
  3. Die Beispiele
  4. Linktipps
  5. Was fehlt?
  6. Vorschau