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Pay-TV

Der englische Begriff Pay-TV wird häufig mit Bezahlfernsehen übersetzt. Dieser Begriff ist allerdings unscharf, denn bezahlt werden muss jedes Fernsehen auf die eine oder andere Weise.

Pay-TV ist ein privates Abonnement-System, das auch abbestellt werden kann – in Abgrenzung vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, für das Gebühren fällig werden, sobald ein Empfangsgerät bereitgehalten wird.

Gegen Bezahlung, entweder als Abonnement oder auf Abruf, erwirbt der Kunde für die Dauer des Abonnements oder der Sendung das Recht, ein oder mehrere Programme eines Anbieters zu empfangen. Mit wenigen Ausnahmen werden Pay-TV-Angebote digital verbreitet. Zur Entschlüsselung muss der Sat-Receiver ein Conditional Access System unterstützen. Das entschlüsselt unter Verwendung einer Dekoderkarte das Fernsehsignal.

Bereits 1989 ging der britische Bezahlsender Sky an den Start. Damals gab es in Großbritannien nur fünf frei empfangbare Programme.

Als in Deutschland Premiere startete, gesch dies gegen eine Konkurrenz von 30 Free-TV-Kanälen. Mit Kabel Deutschland ist inzwischen bereits ein mächtiger Konkurrent im Bezahlfernsehen unterwegs, der rund 30 Kanäle einspeist. Mit der Arena hat ein weiterer Player im Pay-TV-Markt Premiere die Bundesliga-Rechte vor der Nase weggeschnappt.