KI-Resilienz in der Redaktion
Wie wir künstliche Intelligenz souverän und verantwortungsvoll nutzen
Künstliche Intelligenz verändert den journalistischen Alltag – schneller, tiefgreifender und widersprüchlicher, als viele Redaktionen es erwartet haben. Zwischen Euphorie über neue Effizienz, aber auch die Sorge um Glaubwürdigkeit braucht es vor allem eines: Resilienz im Umgang mit KI.
In diesem praxisnahen, kostenlosen Workshop zeigt Dr. Stephan Weichert (VOCER Institut für Digitale Resilienz), wie Redaktionen KI sinnvoll und souverän in ihre Arbeitsabläufe integrieren können – ohne ihre journalistische Identität zu verlieren. Die Teilnehmenden lernen anhand konkreter Beispiele und Tools, wie sie eigene KI-Anwendungen (etwa Custom GPTs) für typische Workflows einsetzen, gleichzeitig Risiken erkennen und redaktionelle Leitlinien entwickeln können.
Ziel ist, am Ende mit einem kleinen, anwendungsbereiten Set aus KI-Policy-Framework, Use Cases und Tool-Empfehlungen in die eigene Redaktion zurückzugehen – als Grundlage für mehr digitale Souveränität und Selbstwirksamkeit.
Referent und Seminarleiter ist Dr. Stephan Weichert, Medienwissenschaftler, Resilienz-Coach für Führungskräfte und Leiter des VOCER Instituts für Digitale Resilienz.
Der Workshop ist kostenlos und findet am Diensatg, 16. dezember 2025, 10 Uhr bis max. 12 Uhr statt.
Bitte rechtzeitig anmelden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Sie können diese Einladung gern an Kolleginnen und Kollegen weiterleiten.
Medienspiegel: Bewerbungen jetzt einreichen
ITZ und VdMO vergeben Preis für transparenten Journalismus für Beiträge aus dem Jahr 2025
Auch im Jahr 2026 wird wieder der „Medienspiegel – Preis für transparenten Journalismus“ verliehen. Ausgezeichnet werden Beiträge, die im Jahr 2025 veröffentlicht wurden.
Der medienethische Journalistenpreis wurde 2016 vom Verein zur Förderung publizistischer Selbstkontrolle begründet und wird seit 2021 gemeinsam von der Initiative Tageszeitung e.V. (ITZ) und der Vereinigung der Medien-Ombudsleute e.V. (VdMO) vergeben.
Ziel ist es, die Selbstkontrolle, die Fähigkeit zur Selbstkritik und die Bereitschaft zur Transparenz in den Medien zu fördern und in der öffentlichen Wahrnehmung zu verstärken. Ausgezeichnet werden Veröffentlichungen, journalistische Produkte, Initiativen und Projekte, die in vorbildlicher Weise ihre Arbeit oder Entscheidungen transparent erklären oder die besondere öffentliche Aufgabe der Medien thematisieren, Abweichungen davon kritisieren oder besondere Potenziale im Bereich „Best Practice“ ins öffentliche Bewusstsein rücken.
Vorschläge aus dem Veröffentlichungszeitraum zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2025 werden bis zum 31. März 2026 angenommen.
Die Ausschreibung und weitere Infos finden Sie hier im Download: