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ITZ Zukunftswerkstatt: Ideen für die Zukunft der Zeitung

Mit zwei weiteren Terminen im 2. Halbjahr 2009 wendet sich die ITZ Initiative Tageszeitung gezielt an junge Journalistinnen und Journalisten. In der Workshop-Reihe ITZ Zukunftswerkstatt „Zeitung 2011“ werden Ideen produziert, Konzepte diskutiert und Strategien überprüft, mit denen sich Zeitungen fit für die Zukunft machen können.

Teilnehmer sollen diejenigen sein, die unmittelbar von den künftigen Entwicklungen betroffen sein werden: Journalistinnen und Journalisten im Alter von maximal 35 Jahren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die eintägigen Veranstaltungen sind in Kooperation mit einem Zeitungsverlag organisiert worden. Zum Einstieg wird ein kurzer Vortrag der Chefredaktion auf das Thema des Tages einstimmen. Die weitere Diskussion wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Arbeitsgruppen selbst gesteuert. Um intensive Gespräche zu ermöglichen, wird die Teilnehmerzahl auf 15 begrenzt.

An den sieben Veranstaltungen in 2007 und 2008 hatten mehr als 100 Redakteure, Volontäre und freie Mitarbeiter teilgenommen. Die ITZ dankt in diesem Zusammenhang noch einmal der „Neuen Westfälischen“, Bielefeld, dem „Fränkischen Tag“, Bamberg, der „Main-Post“, Würzburg, der „Rhein-Zeitung“, Koblenz, dem „Göttinger Tageblatt“, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und der „Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein-Zeitung“ in Essen. Diese Zeitungen haben den Teilnehmern an der ITZ Zukunftswerkstatt einen spannenden Blick hinter die Kulissen ermöglicht.

Inhaltliche Schwerpunkte der bisherigen Veranstaltungen waren die Themen Qualitätssicherung, Dialog mit den Leserinnen und Lesern, Bürgerjournalismus oder das Verhältnis zwischen Print und Online. Ein zweiter Themenkomplex, der sich durch alle Veranstaltungen zog, waren Fragen nach den Berufsperspektiven, nach Karrieremodellen und Work-Life-Balance.

Im Herbst 2009 kämpfen die Tageszeitungen in Deutschland mit massiven Problemen in Anzeigengeschäft und weiteren Auflagenrückgängen. Zusammenlegungen oder gar Schließungen von Redaktionen gefährden journalistische Arbeitsplätze. Betroffen sind häufig die jungen Kolleginnen und Kollegen, von denen sich viele ernsthaft fragen, ob ihr Traumberuf eine Zukunft hat. Auch diese Frage wird ein Thema sein bei der 8. und 9. ITZ Zukunftswerkstatt im Herbst 2009. Mit den Chefredakteuren Claus Morhart und Paul-Josef Raue stehen zwei erfahrene Kollegen als Gesprächspartner zur Verfügung.

Die Termine sind:

8. ITZ Zukunftswerkstatt: Dienstag, 13. Oktober 2009, Main-Echo, Aschaffenburg. Thema: „Die Wandlung einer Zeitung“ (Arbeitstitel) mit Chefredakteur Claus Morhart.

9. ITZ Zukunftswerkstatt: Dienstag, 3. November 2009, Braunschweiger Zeitung. Thema: „Die Zeitung der Zukunft – eine Bürgerzeitung?“ mit Chefredakteur Paul-Josef Raue.

Für beide Veranstaltungen, zu denen nach der Sommerpause ausführliche Einladungen erfolgen, werden bereits jetzt Anmeldungen entgegengenommen.

Im Frühjahr 2010 ist mit der 10. ITZ Zukunftswerkstatt „Zeitung 2011“ der vorläufige Abschluss der Workshop-Reihe geplant. An alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zehn eintägigen Workshops geht im späten Frühjahr 2010 die Einladung zu einer zweitägigen Kongressveranstaltung mit ausreichend Zeit für den notwendigen Erfahrungsaustausch. Dieser Austausch kommt beim straffen Zeitplan für die eintägigen Workshops zwangsläufig zu kurz.

Susanne Schaefer-Dieterle, stellvertretende Vorsitzende der ITZ und Leiterin der Workshop-Reihe: „Die jungen Kolleginnen und Kollegen sind in großer Sorge um ihre berufliche Situation. Viele von ihnen fragen sich ernsthaft, ob es Sinn macht, weiterhin in der Zeitungsbranche zu arbeiten. Hier gibt es einen hohen Diskussionsbedarf, der den Zeitungen nicht gleichgültig sein darf. Denn es besteht die Gefahr, dass uns die Besten für immer verloren gehen.“

Weitere Informationen und Anmeldung

Fragen beantwortet:
Reiner F. Kirst,
Geschäftsführer, Telefon 0521 – 305 46 80
rfkirst@initiative-tageszeitung.de